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Ein zukunftssicheres, modernes Zentrum

Bürgerlisten-Obmann Alfred Kögl zum geplanten Projekt „Neues Ortszentrum“ am derzeitigen Sportplatzgelände.

Das Projekt „Neues Ortszentrum“ bietet unserer Gemeinde erstmalig die Chance, ein zukunftssicheres, modernes, zugleich aber auch hoch funktionales und architektonisch bestens in das bestehende Ortsbild integriertes Zentrum zu schaffen.

Allerdings möchte ich als unmittelbar betroffener Liegenschaftsnachbar nicht, dass die Gründe der Gemeinde einfach verkauft werden! Das ist zwar verlockend aber zu kurzfristig gedacht!

Das an den jetzigen Sportplatz angrenzende und in den Entwicklungsplan ebenfalls einbezogene, als Bauland gewidmete Grundstück, gehört seit Jahrzehnten meiner Familie. Wir haben es nie verkauft und wollen das auch jetzt nicht tun, auch wenn man uns dafür, wie schon öfter in der Vergangenheit, sehr hohe Summen bietet.

Meine Überlegung geht in die Richtung, Baugrund in m² gegen m² Wohnraum zu tauschen. Das würde sowohl für die Gemeindegründe als auch für unser Grundstück gelten!

So würden wir  gemeindeeigene Wohnungen erhalten, die wir dann ausschließlich an ortsansässige Bürger/innen vermieten können! Nach einer ersten Berechnung können dadurch für die Gemeinde monatliche Mieteinnahmen von über 20.000,– Euro erzielt werden. Eine Viertelmillion pro Jahr! Das wäre eine nachhaltige, solide Finanzierungsgrundlage für andere, wichtige Projekte wie das Neue Sportzentrum.

Aus Gesprächen mit Bauträgern und Investoren wissen wir, dass diese Art der Grundstücksablöse durchaus akzeptiert wird.

Ich sehe keinen Unterschied zwischen eigenen Grundstücken und Eigentum der Gemeinde: Bauern und Gemeinden sind verpfichtet, nachhaltig , in Jahrzehnten zu denken! Ausverkauf ist nur ein kurzer Segen; wir aber tragen Verantwortung für künftige Generationen! Hier geht es auch um Mitsprache in der Zukunft, um Gestaltungsmöglichkeiten und das Wohl unserer Kinder und Enkelkinder.Ein Bauer verkauft nicht die Kuh, nicht das Feld und auch nicht den Baum der ihn ernährt.